Reitunterricht

Fragen zum Reitunterricht beantwortet Antje Dippmann (zwischen 17 Uhr und 19 Uhr) unter 0160 91811753.

Der Begriff „klassische Reitkunst“ bezieht sich nicht auf die kulturgeschichtliche Epoche der Klassik, sondern auf deren Status als Klassiker (= allgemeingültig / modeunabhängig).

„Idealerweise und theoretisch sollte es keinen Unterschied zwischen der klassischen Schule und dem Dressursport geben: In der Praxis ist er jedoch vorhanden. ...Das Ziel der klassischen Schule ist es, das Pferd durch eine logische und psychologische Ausbildung zu gymnastizieren. Der Dressursport möchte den Pferden Lektionen für den Wettbewerb beibringen.“ – Kurt Albrecht: Dogmen der Reitkunst , 1994

Die von der FN in den 1950er-Jahren entwickelte Ausbildungsskala fasst eine Reihe von Prinzipien bei der Pferdeausbildung zusammen:

  • Takt
  • Losgelassenheit
  • Anlehnung
  • Schwung
  • Geraderichtung
  • Versammlung

 

Sie findet vor allem im deutschsprachigen Raum als Richtschnur Verwendung. In der klassischen Reitkunst werden Lektionen aus der barocken Reitkunst (Piaffe, Passage) sowie später formulierte Übungen (Serienwechsel, starker Trab) gelehrt und in einer von großem Schwung und Raumgriff geprägten Weise ausgeführt.